Das Auto: 332.000 im Schnitt pro Leben

Vor einigen Wochen hat Spiegel Online eine Reportage von Motorpresse online gestellt. Darin ist zu lesen, das die Deutschen in ihrem mobilen Leben (im Schnitt ca. 54 Jahre) ca. 332000 Euro ausgeben!!!!

Uff – das muss man sich in der Tat auf der Zunge zergehen lassen. Das sind pro Jahr gut 6000 Euro. Dafür muss manch einer sicher mehrere Monate lang hart arbeiten.

Oder anders gerechnet: Würde man auf das Auto verzichten (können), so könnte man schlichtweg einige Monate pro Jahr kürzer arbeiten oder schlichtweg das Geld im Urlaub ausgeben – oder wie auch immer.

Wer den gesamten Artikel bei SPON lesen will – voilà: http://www.spiegel.de/auto/aktuell/autokauf-bis-oelwechsel-was-die-deutschen-fuers-autofahren-ausgeben-a-884933.html

Push-Mitteilungen fürs iPhone und iPad

Beim allerersten Start unserer App hat diese nachgefragt, ob Push-Nachrichten erlaubt sind. Viele Anwender deaktivieren das im Regelfall, um nicht ständig von irgendwelchen Informationen gestört zu werden.

Aber vielleicht wäre es ganz nett, über unsere Reise ständig benachrichtigt zu werden.

Nichts leichter als das, um diese Push-Benachrichtigung wieder zu aktivieren:

1. Am iPhone oder iPad in die Einstellungen gehen und dort die Mitteilungen ansteuern.

Im unteren Bereich „Nicht in der Mitteilungszentrale“ die App Palermo ausfindig machen.

2. Palermo antippen und die Funktion „In der Zentrale aktivieren“. Ebenso sind der Hinweisstil, das Kennzeichensymbol, Töne und auch Im Sperrbildschirm optional einstellbar.

 

Empfehlenswert ist wohl für viele Anwender, Töne und eventuell Sperrbildschirm zu deaktivieren, aber Kennzeichensymbol und Hinweisstil (am besten Banner) zu aktivieren.

3. Hat das alles geklappt, dann ist nun Palermo im oberen Bereich der Mitteilungszentrale zu finden („In der Mitteilungszentrale“)

 

Um nun auf die Palermo-Beiträge zugreifen zu können, kann man einfach durch Ziehen des Fingers von oben (Uhrzeit) nach unten die Mitteilungszentrale aufrufen und unsere letzten Blogeinträge sehen.

Übernachtungen

Nun, verschiedentlich werden wir gefragt, wo wir denn übernachten. Wir machen kein Geheimnis draus: Zelten ist für uns persönlich bei einer Radreise nix. Wir möchten ein sauberes Bett, das gleich „beliegbar“ ist, nicht erst ein Heim, wos hineinregnet oder die Ameisen auf den stinkenden Klamotten rumlaufen.

Wir schlafen in Gasthäusern, Pensionen, Hotels, Agriturismo. Toni und ich wechseln uns ab mit Suchen. Wir haben ein ungefähres Limit von 60 Euro mit Frühstück (2 Pers.) In touristischen Gebieten/Städten kommen wir drüber, weiter im Süden und auf dem Land drunter. Dubioses oder Schmutziges wird gemieden und weitergesucht. Bis jetzt hatten wir immer Glück. Je weiter man nach Süden fährt, desto billiger wirds.

In Europa ist es immer möglich, ein Zimmer zu bekommen. Bis jetzt ist uns der Heuschober immer erspart geblieben, toi toi toi.

Anbei zwei Zimmerbeispiele:

Tagesetappe: 12.06.2013

Tag Höhe ↑ (in m) Höhe ↓ (in m) Strecke (in km)
12.06.2013 238 243 53,71

Mantova

 

Das ist interessant. Plötzlich ist es aus mit den Touristen. Nach Peschiera sieht man noch ein paar versprengte Klappradfahrer, die sich mutig auf den Radweg Richtung Mantova aufmachen, jedoch dann aufgeben und gleich wieder zu ihren Campingplätzen zurückradeln, zu weit ist es.

 

Wir fuhren die gestrigen gesamten Kilometer an einem unaufregenden, aber absolut Top Radweg bis hinein in die Stadt.

 

Der Kanal – oder künstlicher Fluss – endet vor der Stadt in einem riesigen See, der auch für die Fischzucht und Freizeit genutzt wird. Er prägt das Vorstadtbild von der Nordseite her. Man kann direkt auf den Domplatz fahren, ohne mit Autos in Berührung zu kommen.

 

Der Dom, dem seine Grundfesten dem 5. Jahrhundert zurückzuführen sind, wurde nach einem Brand im 11. Jahrhundert wieder aufgebaut und im 15. und 16. Jahrhundert erweitert. Durch die verschiedenen Baustile hat er einen besonderen Charme, innen wie außen. Er ist sehr wertvoll gearbeitet, insbesondere die Steinmetzarbeit ist meisterhaft. Sein Geläut ist ein wirres und arythmisches Gebimmel, aber mir gefällts.

 

Wir schlendern durch die Stadt, nehmen in einem ruhigen kleinen Park auf einer Bank Platz und lassen uns den betörenden Duft dieser weißen Blüten um die Nase wehen, die Toni so gerne hat. Später am Abend: Die Piazza am Regierungsgebäude ist mit Tischen vollgestellt, aber nicht Touristen (außer wir) sitzen da, nein, die Italiener lassen sich bei Kerzenlicht die Pizza und den Wein schmecken.

 

Viele Bettler sieht man hier, nicht ganz so viele wie in Bozen, aber das gehört wohl zum Bild einer italienischen Stadt. In Trento aber, habe ich keinen einzigen gesehen.

 

Heute morgen, als wir aus dem Fenster schauen, ist ein riesiger Markt auf dem gestern noch leeren Platz entstanden. Hoffentlich verfolgen die Marktler uns nicht!

1. Preisrätsel – Wie alt sind wir?

Wir möchten mit Euch ein Ratespiel machen. Gestern trafen wir den lieben Giovanni, er besitzt eine Bar gleich neben dem Radweg an einer Brücke Richtung Mantova gelegen. Ihr seht auf dem Bild drei Menschen. Wie alt schätzt Ihr sie zusammen? Wer richtig rät, bekommt ein Buch seiner Wahl, auszusuchen aus unserem Sortiment: http://www.amac-buch.de.

Sollten mehrere Personen die richtige Lösung erraten, so werden wir einen Gewinner ziehen. Wir, der amac-buch Verlag spenden sofort die Summe der richtigen Alterszahl auf das Spendenkonto „Ein Rad für Ralf“. Die Akton läuft bis Freitag, 14.6. 20.00 Uhr

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