Archiv des Monats: Juni 2013
In Richtung Monte Subasio
Ein Rundumblick
Fährhaus und Übertritt des Flusses Chiascio
Assisi vor unseren Augen
Unterhalb der Basilika
Wir sind da beim Franz
Die Natur richtet (manches) wieder
Habe ich mir doch am Anfang unserer Reise Gedanken über das gemacht, dass die Zivilisation an allen Ecken und Enden für mich spürbar ist. Nichts scheint natürlich. Heute sind wir eine kilometerlange einsame Straße gefahren, die wohl mal eine Hauptstraße war, jetzt jedoch für Autos total gesperrt ist. Eine neue Straße wurde andersherum um den Berg gebaut.
Die Leitplanken sind mit Ginster überwuchert, ja der ist Teer aufgeplatzt, es wachsen Blumen heraus. Die Büsche ragen zunehmend in die Straße hinein und mancherorts ist sie schon nur noch halb zu sehen.
Das beruhigt mich doch sehr. Denn in ein paar hundert Jahren wird diese einst viel befahrene Teerstraße nicht mehr sein, nicht mehr sichtbar sein. So wie es mit vielen Dingen vergangener Zivilisationen gegangen ist. Es weht der Bruder Wind die Mutter Erde auf die Straße, Samen werden eingestreut und Bruder Regen gießt. Schwester Sonne scheint darauf und die Natur hat es wieder heil gemacht.
Das bedeutet für mich, sobald der Mensch es sein lässt, etwas zu kultivieren, zu pflegen, so richtet es die Natur. Und das ist schön, finde ich.
Tagesetappe: 22.06.2013
| Tag | Höhe ↑ (in m) | Höhe ↓ (in m) | Strecke (in km) |
|---|---|---|---|
| 22.06.2013 | 1.145 | 1.228 | 48,77 |





