Nach der Mittagspause

Zum Glück haben wir dann doch noch eine geöffnete Lokalität gefunden. Wir sind bereits knapp 50 km gestrampelt und fühlen uns, als seien wir schon ganz oben. In Wahrheit haben wir erst 300 Höhenmeter geschafft und etwa 200 Höhenmeter liegen noch vor uns. Dafür haben wir aber eine geniale Fernsicht.

Todi in Umbrien

Unsere Fahrräder haben Platz gefunden in der Behindertentoilette. Natürlich werden uns zwei Gläser frischer Saft gereicht. Wir sind in Umbrien!

Assisi erreicht

Wir haben den Hügel erklommen und stehen nun an der Franziskus Basilika in Assisi. Das Wetter ist einfach nur herrlich. Wir haben einen gewaltigen Blick hinunter in das Tal.

Auch hier sind wieder relativ wenig Leute anzutreffen.

Florenz erreicht

Zwar war der Zug ziemlich alt und klapprig, dennoch haben wir den Hauptbahnhof von Florenz erreicht. Von dort aus sind es nur wenige Meter zum Dom in der Fußgängerzone.

Wir waren vor einigen Jahren das letzte Mal hier. Was sofort auffällt ist, dass sich deutlich weniger Personen um den Dom herum tummeln.



Wir verlassen Florenz

Nach einem tollen und spannenden Tag in Florenz, verlassen wir die Stadt. Nachdem wir vor knapp zwei Wochen schon von Bologna nach Pistoia geradelt sind, nehmen wir nun den Zug, um nach Bologna zurück zu kommen. Von dort radeln wir weiter nach Norden. Unser Tagesziel ist heute Ferrara.

Und trotzdem gefällt es uns

… obwohl die Landschaft eigentlich total langweilig ist. Man kann schierbis zur Unendlichkeit schauen.

Aber uns gefällt es trotzdem. Nach einigen Wochen können wir endlich mal wieder eben dahin radeln. Es geht also nicht ständig rauf und runter. Und das weite Schauen hat eben auch etwas für sich.

Zudem gibt es hier in der Tat keine Sehenswürdigkeiten zu besichtigen. Was irgendwie auch mal ganz nett ist.

Apropos nett: die Leute hier sind einfach fantastisch und nicht vom Tourismus verwöhnt. 

Heftiges Gewitter

Gestern noch haben wir in Wikipedia gelesen, dass in Ferrara auch im Sommer heftige Gewitter nieder gehen können. Und tatsächlich, nachts um circa 1:00 Uhr, war es soweit: Über 30 Minuten lang Blitze und Donner in einer raschen Abfolge, verbunden mit heftigem Regen und Hagel.

Noch 20 km bis Padua

Die letzten 20 km bis Padua fahren wir an einem Kanal entlang. Wir haben leichten Rückenwind, so dass es nicht so heiß ist.

Aufgrund der Gewitter der Nacht ist es heute relativ kühl und deshalb ganz angenehm zu radeln. Mit kühl meine ich natürlich etwas weniger als 30 °C.