Rührend

Murnau: Mitten in der Stadt bleiben wir stehen, um auf dem iPhone nach dem Weg nach Achrain zu suchen. Nobby ist schon sehr müde und hält derweil ein Schläfchen auf dem Gehsteig. Lässig schont er ein Hinterbein und schließt seine großen sanften Glubschaugen halb hinter den langen blonden Wimpern. Eine Frau bleibt mit leuchtenden Augen stehen und betont dreimal, wie schön der Nobby aussähe. Nun, schön ist er, aber ich denke, eher die Tatsache, dass ein Pferd in der Stadt eher selten vorkommt, hat die Frau so verzaubert. Sie hilft uns, den Weg zu finden und zum Schluss schenkt sie uns spontan drei Glöckchen “als Erinnerung an Murnau”, wie sie sagt. Das ist sehr rührend. Wann schenkt einer einem etwas? Ein Fremder? Einfach so? Muss man erst ein Pferd im Schlepptau haben? Ich glaube schon…

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