Für mich ist Radfahren wie Meditation. Ich trete den ganzen Tag mit der gleichen Frequenz vor mich hin – ohne Kraftanstrengung. Und diese Gleichförmigkeit gibt mir Harmonie, Einssein und ich werde leer im Kopf.
Dann bin ich bereit all das aufzunehmen und zu empfinden, was sich um mich herum abspielt – die Natur, die Wärme, die Geräusche, den Wind, den Verkehr, usw.
Und so strampele ich vor mich – bin eins mit dem Rad, mit mir und manchmal sehe ich dann auf die Uhr und merke, wie schnell die Zeit vergeht.
Manchmal geht es mir beim Joggen – sobald das Tempo stimmt, der Rhythmus ok ist, dann „läuft“ es sich von ganz alleine und ich kann Zeit und Raum vergessen und ganz in dem Rhythmus aufgehen.
Habt ihr auch Sportarten oder Betätigungen, wo es Euch so geht?

Mir geht es beim radreisen ähnlich wie dir. Ich muss allerdings zusätzlich oft an meine Frau denken, die bei meinen Reisen leider nicht dabei ist. Deshalb beneide ich und freue ich mich für euch so sehr das ihr ein gemeinsames fantastisches Hobby habt. Auf meine Radreisen fühle ich mich auch immer ein wenig auf der Reise zu mir selbst… das gefällt mir besonders.
Hi Ihr beiden
Ihr habt es geschafft nicht nur 1400 km zu fahren sondern auch im appgefahren Forum beschrieben zu werden
Hier der text von heute
Vor etwas mehr als zwei Wochen haben wir zum ersten Mal über “Leben atmen” berichtet. Nun wollen wir euch auf den neuesten Stand bringen.
Nach unserem ersten Bericht über “Leben atmen” (App Store-Link) war ich ja schon etwas überrascht. Ich hätte nicht gedacht, dass sich so viele Nutzer für dieses Thema interessieren – immerhin geht es ja “nur” um zwei Radfahrer, die mit dem Fahrrad eine 3.500 Kilometer lange Strecke zurücklegen und ein kleines Online-Tagebuch mit jeder Menge Tourdaten und Erfahrungen füttern.
Auf ihrer Kulturradreise sind Simone und Anton Ochsenkühn mittlerweile in Frankreich angekommen und haben vor kurzem Marseille passiert. Zwar mussten sie ihre Route zwischendurch verlassen, sind aber weiter auf Kurs in Richtung Marrakech. Am morgigen Sonntag und Anfang der kommenden Woche werden sie sicherlich Gelegenheit haben, das gute Wetter zu genießen – es geht nämlich entlang der Mittelmeerküste mit einem kleinen Abstecher nach Mallorca.
Die Geschichten, die die beiden in ihrem Logbuch erzählen, sind jedenfalls sehr amüsant geschrieben – und zwischendurch gibt es auch mal ein Video aus der Lavendel-Feldern der Provence. Vor einigen Tagen hat die kostenlose Universal-App übrigens ein Update erhalten, das die Stabilität verbessert und die Qualität der Fotos verbessert hat. Außerdem wurden fehlerhafte Streckendaten entfernt und der Push-Dienst optimiert.
Mittlerweile habe ich auch herausfinden können, warum die beiden ausgerechnet auf die Idee gekommen sind, ihr Logbuch als iPhone- und iPad-App anzubieten. Anton Ochsenkühn scheint wie wir ein richtiger Apple-Junkie zu sein, immerhin hat er schon zahlreiche Bücher über diverse Apple-Produkte veröffentlicht – einen kleinen Überblick könnt ihr bei Amazon erhaschen. Wie klein die Welt doch ist…
Servus, ja auch beim joggen und biken! Respekt Ihr zwei ich verfolge euch zwei jeden Tag und freue mich immer auf neue Infos von euch!
Also weiterhin gute Fahrt und einen schönen Abend!
Gruß Unamico
Ja, das kann ich bestätigen. Man kommt dann in einen Flow an dem man nicht mehr nachdenken muss bzw nutze ich gerne diese Leere im Kopf um Nachzudenken.
Das muss aber nicht nur auf Sport beschränkt sein. Natürlich eher da, aber auch bei andern Tätigkeiten kommt das zustande.
Gruß!
Hört sich blöd an, aber mir passiert das bei der Gartenarbeit! Das ist Meditation absolut für mich! Da fühle ich mich wieder so in mir und eins mit allem! Alles ist dann gut und rein und harmonisch!
Gassigehen mit meinen Hunden ist meine Meditation
Gartenarbeit und Wanderungen mit dem Hund
Beim Fliegenfischen. Da kann ich am allerbesten abschalten. Das ständige Geräusch des fließenden Wassers und die Verbundenheit mit der Natur.