Brennerauffahrt ganz gemütlich

Heute steht die Auffahrt zum Brenner an. Da wir dies schon einige Male mit dem Fahrrad gefahren sind und feststellen mussten, dass dies eine große Anstrengung darstellt, machen wir es uns heute gemütlich und sitzen von Innsbruck zum Brenner in den Zug. Die Fahrt dauert circa 40 Minuten und dann sind wir oben. Das Ticket kostet ebenso viel, wie die Brenner Maut mit dem Auto. Nur, dass man auch noch gefahren wird! Was für ein Luxus!

Im Inntal angekommen 

Uff, das war ein hartes Stück Arbeit. Der Weg hinunter war extrem steil und man kann kaum mit dem Fahrrad fahren. Die Bremsen quietschten vor lauter Anstrengung.

Aber jetzt sind wir angekommen auf dem Inntalradweg und fahren jetzt leicht bergab, mit Radweg folgend nach Innsbruck hinein .

Am Karwendel

Wir haben nun Mittenwald erreicht. Auf dem Foto sieht es düsterer aus, als es tatsächlich ist. Es scheint immer mal wieder die Sonne und nach Regen sieht es heute nicht aus.

Wir werden jetzt dann über Scharnitz nach Österreich einfahren und dann hinauf nach Seefeld, bevor es steil nach unten in das Inntal nach Innsbruck geht.

Das war’s mit Cortina 

Vorhin wollten wir die nächsten Reisetage planen und überlegen, wann wir in Cortina eintrudeln werden.

Als wir in unserer Lieblingsübernachtung sehen, dass keinerlei Zimmer frei sind, werden wir stutzig. Also werfen wir die KI an und fragen was in Cortina am kommenden Wochenende denn los sein würde. Und siehe da: Ein riesiges Radsport Event findet dort statt. Über viele Pässe hinweg werden die Fahrradfahrer die Umgebung von Cortina just an diesem Wochenende unsicher machen.

Das war’s dann für uns mit Cortina für dieses Jahr und für diese Radtour.

So ist das eben beim Radfahren: man muss ständig flexibel sein und bleiben.

Unsere weitere Route führt uns also jetzt über Brixen nach Bozen, nach Trient, und dann vermutlich an der Brenta entlang Richtung Bassano del Grappa und weiter Richtung Venedig.

Und vielleicht wird auch das wieder nichts… 

König Ludwig II

Hier an dieser Stelle hat man König Ludwig am 13. Juni 1886 tot aufgefunden. Zum Gedenken an ihn hat Prinz Luitpold von Bayern diese großartige Kapelle und den Gedenkort geschaffen.

Kurz vor Starnberg 

Zum Glück haben wir einen fulminanten Rückenwind. Es geht langsam, aber stetig bergauf.

Vor Starnberg paddeln wir jetzt noch durch einen kühlen, schattigen Wald.

Die ersten gut 60 km sind geradelt und wie immer am ersten Tag, fühlt sich alles noch fremd und komisch an.